04.02.2026
650.000 Euro für karitative Arbeit
Der Löwenanteil des Spendentopfs geht an mildtätige Projekte in der Region Ulm/Neu-Ulm. Etwa 170 Vorhaben werden in der 55. Benefizrunde gefördert.
Vollbesetzung in der Jugendstil-Galerie der SÜDWEST PRESSE! Fast alle der zur offiziellen Spendenübergabe der 55. Benefizrunde geladenen Vertreterinnen und Vertreter sozialer Institutionen sind gekommen. Die „gute Stube“ des Medienhauses scheint aus allen Nähten zu platzen, die Sozialexperten freuen sich auf das zwanglose Fachtreffen. „Schön, dass Sie alle da sind“, begrüßt Chris Mertl, Leiter der Aktion 100 000 und Ulmer helft die Gäste. Er sei froh, dass mit 1.001.590 Euro die Million geknackt worden sei. „Die Spenderanzahl ist nicht zurückgegangen. Die Leute spenden, obwohl sie weniger haben“, erklärt Mertl den Rückgang des Ergebnisses um rund 170.000 Euro im Vergleich zum vergangenen Jahr.
Er berichtet, dass bereits vor Weihnachten bei der Aktion „Weihnachtsfreude“ kleinere Beträge für Bedürftige ausgegeben werden konnten, und dass für einige Menschen in besonders prekären Lebenssituationen extra zum Spenden aufgerufen worden sei. „Jetzt wird der Löwenanteil der Spenden vertrauensvoll an Sie übergeben, denn Sie wissen, wer Nöte hat“, spielt Chris Mertl auf das Fachwissen der Anwesenden an. Der Löwenanteil beziffert sich auf rund 650.000 Euro.
Der Aktionsleiter würdigt die Arbeit der Menschen im Sozialbetrieb:„Dankeschön an Sie alle dafür, was Sie mit ihrer täglichen Arbeit tun.“ Da die 55. Benefizrunde weniger Geld als die vorherige einspielte, habe man bei den Spenden an die sozialen Projekte „überall ein bisschen abzwacken müssen“, erklärt Mertl. Mildtätige Vorhaben seien generell dringender als gemeinnützige. Die Not zu lindern, sei der Kerngedanke der Aktion 100 0000.
ein Artikel von Birgit Eberle



